Freitag, 24. Juli 2015

Unsere Landpferde

Heute möchte ich euch unsere Landpferde vorstellen. Wir haben ja allerhand Viecher auf unserem Hof (für den wir immer noch einen Namen suchen - Vorschläge sind gerne willkommen) die ich euch nach und nach vorstellen möchte.

Das zottelige etwas links neben mir ist Henry. Er ist ein wirklich lieber und ruhiger Kumpel mit dem man viel Quatsch machen kann. Unsere Reitbeteiligung Linda ist absoluter Anfänger und kommt schon super zurecht mit ihm. Bisher zwar nur vom Boden aus, aber die beiden verstehen sich schon ganz gut und wenn Linda weiterhin erfolgreich Unterricht nimmt dann wird sie auch bald von oben mit ihm Spaß haben.

Die Landtochter nimmt bei der selben Reitlehrerin Unterricht und ich muss sagen wir haben da richtig viel Glück gehabt. Sie hatte heute ihre 4.te Reitstunde und konnte schon alle Galoppübungen mit machen. Ich bin furchtbar stolz auf meine Große. Auch wenn sie eigentlich schon auf dem Pferd saß bevor sie laufen konnte und ein super Gefühl für die Bewegungen hat, konnte sie erst vor kurzem mit dem Westernreitunterricht beginnen und macht sich richtig gut.

Henry ist eine kleine Schmusebacke und versucht immer wieder unseren Kater Paule zu jagen der immer mal wieder auf den Wiesen seine Beute sucht. Paule kennt das aber schon und flitzt Henry schnell davon. Als wir uns Henry bei seiner vorherigen Besitzerin angesehen haben da hat man ihn dort Mammut genannt. Fürchterlich, was für ein Name. Niemand, kein Mensch und kein Tier sollte so heißen müssen. War klar das wir ihn umbenennen mussten. Ich war ja für kleiner Donner aber das gefiel der Landomi nicht und schließlich ist der hübsche ihr Pferdchen.
Hier seht ihr meine dicke Amy. Mittlerweile schon 16 Jahre alt und bei mir seit dem sie knapp 2 jahre alt ist. Mit ihr habe ich schon viel erlebt, nicht immer tolles, aber ich möchte nicht einen Augenblick davon missen. Ausgenommen die letzten 2 Jahre in denen es ihr sehr schlecht geht und ich sehen musste wie sie leidet. Durch eine liebe Freundin, die zudem auch noch Hufheilpraktikerin ist, geht es ihr mittlerweile meistens recht gut. Amy ist die größte Zicke die ich kenne aber auch die liebste. Kinder können auf ihr, unter ihr, hinter ihr und wo auch immer herum turnen und sie bleibt ganz brav stehen. Sie ist durch fast nichts aus der Ruhe zu bringen und liebt alles Fressbare. Sie ist sehr gemütlich und an ihrem Gesicht sieht man immer was sie denkt. Ich liebe dieses Pferd und kann mir nicht vorstellen ohne sie zu sein. Ich hoffe wir haben noch viele gemeinsame Jahre.
Einen habe ich hier noch vergessen. Unseren Jonny, der jüngste und Herdenchef. Außerdem Amys Auserwählter. Das hole ich in den nächsten Tagen nach und auch die anderen Landtiere stelle ich dann vor.
Ich habe es nicht einen Tag bereut die Pferde am Haus stehen zu haben auch wenn es viel Arbeit ist. Aber mal eben raus zu gehen und die Pferde zu füttern, in Hausschuhen ohne vorher ins Auto springen zu müssen oder Abends beim grillen die Pferde zufrieden mampfen oder schnauben zu hören - unbezahlbar!!!!!!!!

In diesem Sinne

Dienstag, 21. Juli 2015

Ein Lebensabschnitt geht zu ende

Gestern war es nun soweit .... meine Landtochter wurde in der Grundschule offiziell verabschiedet. Die Eltern der drei vierten Klassen trafen sich in der Turnhalle und jeder wollte den besten Platz ganz vorne haben um jede Sekunde ihres Sprosses auf Band zu bekommen. Ich habe mich mit dem Landsohn in die zweite Reihe gesetzt und war damit total zufrieden. Er hatte mich leider auf dem Parkplatz entdeckt als ich überpünktlich eintraf und dachte ich würde kommen um ihn abzuholen. Der Turnhallen- und der Kindergartenparkplatz sind eins und der Kindergartenspielplatz bietet einen guten Blick darauf. Als ich ihm dann sagte das er noch gar nicht dran war, wurde er so traurig das ich ihn einfach mitgenommen habe. Bis auf das er natürlich sooo einen Hunger und sooooolchen Durst hatte, gefielen ihm die Darbietungen der Klassen auch sehr gut.
Die Landtochter fing mit ihrer Klasse an einen so langweiligen Blues zu spielen das ich als Mutter noch nicht einmal das Filmchen zu ende drehte. Super, dachte ich, das kann ja ein ganz langer Vormittag werden. Aber das zweite Stück, von einem Jungen allein gespielt, war schon viel besser. Der Papa des Jungen saß vor mir und weinte ganz ungeniert. Das hat mich wiederrum beinahe zu Tränen gerührt. Die anderen vierten führten ebenfalls ihre Stücke auf, mehr oder weniger langweilig. Ich weiß, es sind Kinder und keine Profis, aber ich finde als Lehrerin hat man doch die Macht etwas daraus zu machen. Ich weiß das da auf jeden Fall mehr möglich ist. Dazu kam noch die Aufregung der Kinder weil sie ja nun wussten das die Verabschiedung ansteht sobald sie fertig gesungen hatten. Jede Klasse hatte ein Abschiedslied für ihre Lehrerin einstudiert, meist mit bekannten Liedern und neuen Texten. Da waren wirklich sehr gute dabei, vor allem die Texte waren witzig und die Kinder hatten schon viel mehr Spass es vorzutragen weil sie sich damit identifizieren konnten. Als mein Landtöchterchen ihr Lied zu ende gesungen hatte und der Schulleiter seine Runde mit den Blumen für die Kinder machte, er schüttelte jedem Kind die Hand und sprach ein paar Worte, da war es mit ihr geschehen, die Tränen liefen. Später erzählte sie mir das sie schon vorher geheult hatte, mit ihrer Klassenlehrerin zusammen. Mir kamen auch ein bisschen die Tränen aber allzu emotional konnte man in der Saunahitze der Turnhalle auch nicht werden. Aber wenn ich so richtig darüber nachdenke habe ich schon einen Klos im Hals. Meine kleine wird groß. Leider oder vielleicht auch glücklicherweise kann ich diesen Vorgang nicht aufhalten auch wenn mir manchmal ganz intensiv nach meinem Landmädchenbaby ist. Diese Zeiten sind vorbei und neue kommen. So ist das Leben - einfach viel zu schnell. Als wir dann gestern nach Hause kamen lag ein Brief von der neuen Schule im Briefkasten in dem der Termin für die Einschulung und die Klassenliste stand. Da konnte mein Landkind auch wieder lachen denn das Mädchen mit dem sie unbedingt in eine Klasse kommen wollte stand mit drauf. Ihre Freundinnen gehen alle auf andere Schulen, dass war schon länger ein Grund für traurige Momente bei ihr. Heute hat sie ihren allerletzten Schultag in der Grundschule und ich weiss wie es ihr geht. Als Mutter würde ich sie heute gerne an der Hand begleiten aber das wäre wohl ein bisschen komisch und wollen würde sie das wohl auch nicht. Ich hoffe wir haben genug Taschentücher und Eis im Haus. In diesem Sinne

Montag, 20. Juli 2015

Gruppenspiel

Ein Spiel für wache Augen und Teamgeist

Für dieses Spiel benötigt man verschiedene Gegenstände zum verstecken, evtl. welche die nicht so sehr gebraucht oder geliebt werden.
  


Die Teilnehmer werden in zwei Gruppen aufgeteilt. Die eine Gruppe darf Gegenstände verstecken, die andere Gruppe muss die Gegenstände suchen. Immer im Wechsel.

Die erste Gruppe nimmt die Gegenstände und versteckt diese auf einem abgegrenzten Gelände. Entweder die Gegenstände sind so groß, dass man sie eigentlich finden muss, oder die Gruppe muss sich für jedes Versteck einen Hinweis ausdenken.
Es wird auf jeden Fall aufgeschrieben, wo die Sachen versteckt wurden, damit man sie später immer wieder finden kann.

Sobald die erste Gruppe fertig ist, darf die zweite Gruppe los. Diese Gruppe bekommt ein Zeitlimit, in der sie die Gegenstände finden muss.
Für jeden gefundenen Gegenstand bekommen die Sucher Punkte, für jeden Gegenstand der nicht gefunden wurde, bekommen die Verstecker. Gewonnen hat die Gruppe, die mehr Punkte hat.


Freitag, 17. Juli 2015

Beschäftigung für Jung und Alt

Ich wurde vor ein paar Tagen gebeten für das anstehende Klassenabschlussfest der Landtochter mir ein paar Spiele zu überlegen. Unter anderem habe ich eine Ralley zusammen gebastelt und fand dazu viele Ideen im Netz. Hier habe ich schon mal ein paar davon zusammen getragen. Die Ralley schreibe ich auch noch auf.

Rätselreime
Kinder rätseln gerne. Besondere Aufmerksamkeit wecken Rätselfragen, die sich reimen. Das reizt nicht nur zum Antworten, sondern auch zum Fragenfinden.

  • Ich möchte wissen, wer das ist, der immer mit zwei Löffeln frisst. (Hase)
  • Ich gehe alle Tage aus und bleibe doch in meinem Haus. (Schnecke)
  • Welches Tierchen klein, trägt summend Honig heim? (Biene)
  • Sie hat zwei Flügel und kann nicht fliegen, einen Rücken und kann nicht liegen. (Nase)
  • Loch an Loch - und hält doch. (Kette)
  • Wer schleicht ganz leise durch das Haus, schleckt Milch und fängt so manche Maus? (Katze)
  • Er ist weiß wie Schnee und versinkt im Kaffee. (Zucker)
  • Es hängt am Strauch, hat Steinchen im Bauch, ein rotes Jäckchen an - das kennt jedermann. (Hagebutte) 
  • Hat ein Häuschen wie Stein, doch was drin liegt, schmeckt fein. (Nuss)
  • Es ist grün im Sommer und im Winter, und erfreut zur Weihnachtszeit die Kinder. (Tanne) 
  • Wer ihn wünscht, der kriegt ihn nicht, wer ihn hat, der mag ihn nicht. (Hunger)

Scherzfragen

Die Erfolgserlebnisse sind groß, und sie kommen immer schneller, wenn man erst einmal den Grips eingeschaltet hat. So macht Grübeln Spaß.


Um-die-Ecke-Denken, abstrahieren oder die Doppelbedeutung von Wörtern kennen, das sind einfache und kindgerechte Mittel, um die Intelligenz von Kindern zu fördern. Spielerisch stellen Eltern Rätsel und Scherzfragen, und das Nachdenken und Überlegen macht Spaß und sollte auf keinen Fall zum Wettbewerb werden.

  • Was springt ohne Füße? (Springbrunnen)
  • Welche Maus kann fliegen? (Fledermaus)
  • Was hat Federn und fliegt nicht, Beine und geht nicht? (Bett)
  • Wie kann man Wasser in einem Sieb tragen? (als Eis, also wenn es gefroren ist)
  • Es geht durch die Fensterscheiben und zerbricht sie nicht. (Licht)
  • Welcher Hut passt nicht auf den Kopf? (Fingerhut)
  • Es hat vier Beine und kann nicht laufen. (Tisch)
  • Welcher Vogel sagt seinen Namen? (Kuckuck)
  • Was hat keine Füße und geht doch? (Uhr)
  • Welcher Mann schmilzt in der Sonne? (Schneemann)
  • Welcher Pilz hat gut lachen? (Der Glückspilz)
  • Welcher Stuhl hat keine Beine? (Dachstuhl)
  • Welche Hose ist nicht aus Stoff? (Windhose)
  • Welcher Hahn kann nicht krähen? (Wasserhahn)
  • Es hat viele Häute und beißt alle Leute. (Zwiebel)
  • Welches Pferd frisst keinen Hafer? (Seepferdchen)
  • Mal ist es kalt, mal ist es heiß, mal ist es Eis. (Wasser)
  • Er hat einen Kamm und kämmt sich nicht. (Hahn)
  • Welche Uhr hat keinen Zeiger? (Die Sanduhr)
  • Welche Bilder sieht man auch im Dunkeln? (Die Traumbilder)
  • Welche Zeit liebt der Faule am meisten? (Die Mahlzeit)
  • Welcher Abend fängt schon am Morgen an? (Der Sonnabend)
  • Was wird morgen sein und ist gestern gewesen? (heute)
  • Was ist der Anfang vom Ende und das Ende vom Ende? (Das e)
  • Welches ist das kürzeste Jahr? (Das Neujahr)


Dienstag, 14. Juli 2015

In guten wie in schlechten Zeiten


Babyfüsse 

Ich habe heute erfahren, dass eine frühere Freundin, muss ich wohl leider sagen, ein Baby bekommen hat, irgendwann in den letzten Tagen. Als mein Landjunge vor fast 5 Jahren geboren und kurz darauf getauft wurde hatte ich sie zu seiner Patentante ernannt, so gut waren wir damals miteinander. Leider hat sich das in den lezten 3 Jahren etwas verlaufen und wir hatten nur noch sporadisch Kontakt. In der Hektik unseres Alltags mit Kindern und dem ganzen drum herum nicht ungewöhnlich aber eigentlich auch nicht schlimm. Heute morgen erst ist mir aufgefallen, dass wir im letzten Jahr zum Landjungen Geburtstag das letzte mal Kontakt hatten. Das ist lange genug für eine unbemerkte Schwangerschaft meinerseits. Nun frage ich mich allerdings, warum denn nicht mal eine Nachricht kam, per WhatsApp schnell erledigt ... Aber ich hätte mich ja auch melden können, stimmt. Aber irgendwie hatte ich sowieso immer diesen Melden Part und habe zudem das Interesse an ihrem Patensohn vermisst, genau geendet zur Geburt ihres Sohnes. Ich kann gut damit leben wenn man mich nicht immer bedenkt aber nicht wenn man meine Kinder vergisst obwohl man sie nicht vergessen darf. Für mich hat die Patenschaft eine ehrenhafte Funktion, ich habe mir immer gewünscht eine Patentante zu werden, bin es aber bisher nicht. Ich finde es undenkbar sein Patenkind zu vergessen, genauso als würde eine Oma, Tante oder sonstwas sein Familienmitglied vergessen. Nicht gundsätzlich vergessen, aber an wichtigen Tagen vergessen. Sicherlich gibt es da auch Ausnahmen, wenn der Kontakt micht so eng oder innig ist, ok. Aber eine Patenschaft nehme ich bewusst an, ich entscheide mich dafür! In guten wie in schlechten Zeiten, oder nicht? Wenn ich es nicht möchte muss ich nicht ja sagen. Und wenn ich ja sage habe ich eine Verantwortung übernommen die ich nicht einfach abgeben oder vergessen kann. So sehe ich das.
In diesem Sinne

Donnerstag, 9. Juli 2015

Ein bisschen Landruhe

Jeder braucht mal seine Ruhe. Der Wind streicht durchs Gras und läßt es wie Wellen klingen. Die Wolken ziehen eilig vorbei. Ein Rauschen in den Ohren läßt die Stimmen verklingen. Ich lege mich hin und verschwinde kurz.