Ich glaube sie ist glücklich bei uns. Wir mit ihr auf jeden Fall.
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Montag, 26. Oktober 2015
Frieda mein Zottelhund
Ich glaube sie ist glücklich bei uns. Wir mit ihr auf jeden Fall.
Mittwoch, 7. Oktober 2015
Paula die Retterin
Kann mir vielleicht jemand sagen wann die ICH-MÄKEL-AN-JEDEM-ESSEN-HERUM Phase zuende ist? Nichts kann man dem Landjungen recht machen, entweder er mag es heute nicht oder noch überhaupt nie. Entweder es ist zu stückig oder zu soßig oder nicht süß genug oder zu scharf. Aber das weiss er alles ohne überhaupt etwas davon probiert zu haben. Stundenlang muss ich mir dann anhören das er dieses oder jenes nicht essen möchte aber ganz großen Hunger hat.
Gestern gab es Hühnerfrikasse und Reis. Das mag er überhaupt nicht aber letztes mal hat er eine riesige Portion davon gegessen. Vorgestern gab es Kartoffeln die er nur jeden zweiten Tag ißt, aber auch nur wenn ich sie durch schneide oder auch nicht durch schneide. Was gerade das richtige war merke ich leider erst wenn es schon zu spät ist, an seinem Geschrei! Dann ist leider auch alles zu spät, wer friedlich zu essen gedachte ist dann bei uns verkehrt. In einem Schreiendem Singsang wird der Unmut in einer endlos Schleife wiederholt. Wer den Fehler macht darauf zu reagieren erntet nur noch lauteren Singsang mit dem selben Inhalt wie zuvor.
Das einzige Hilfreiche in so einer Situation ist ein Nachtisch. Egal was, hauptsache süß. Obwohl es auch nichts Obstiges mit Stücken drin sein darf und auf keinen Fall Kirschen. Biete ihm niemals Kirschen an, egal in welcher Form. Auch etwas neues, noch nie probiertes sollte nicht erwähnt werden. Am besten geht immer noch Schokolade, egal in welcher Form. Schokolade geht immer.
Sobald man auch nur den Nachtisch andeutet kann der Sohnemann dann aufeinmal mehrere Gabeln oder Löffel voll verspeisen, und das auch noch leise. Unglaublich welche Wandlung dann in ihm vorgeht. Er ist dann wie abgestellt. Bis er seine Löffel oder Gabel weg geputzt hat, da wird dann die Frage, wann er seinen Nachtisch endlich essen darf, empört ausgerufen.
Manchmal hat er auch bestimmte Nachtischvorstellungen, z.b. mag er gerne die Paula Puddings, am liebsten Schoko mit Vanille Flecken. Wenn es denn ausversehen mal die Stracciatella Paula gibt, sagt er nur:" Ach Mama, heute ess ich die mal aber du musst für morgen wieder die andere Paula kaufen."
In diesem Sinne
Gestern gab es Hühnerfrikasse und Reis. Das mag er überhaupt nicht aber letztes mal hat er eine riesige Portion davon gegessen. Vorgestern gab es Kartoffeln die er nur jeden zweiten Tag ißt, aber auch nur wenn ich sie durch schneide oder auch nicht durch schneide. Was gerade das richtige war merke ich leider erst wenn es schon zu spät ist, an seinem Geschrei! Dann ist leider auch alles zu spät, wer friedlich zu essen gedachte ist dann bei uns verkehrt. In einem Schreiendem Singsang wird der Unmut in einer endlos Schleife wiederholt. Wer den Fehler macht darauf zu reagieren erntet nur noch lauteren Singsang mit dem selben Inhalt wie zuvor.
Das einzige Hilfreiche in so einer Situation ist ein Nachtisch. Egal was, hauptsache süß. Obwohl es auch nichts Obstiges mit Stücken drin sein darf und auf keinen Fall Kirschen. Biete ihm niemals Kirschen an, egal in welcher Form. Auch etwas neues, noch nie probiertes sollte nicht erwähnt werden. Am besten geht immer noch Schokolade, egal in welcher Form. Schokolade geht immer.
Sobald man auch nur den Nachtisch andeutet kann der Sohnemann dann aufeinmal mehrere Gabeln oder Löffel voll verspeisen, und das auch noch leise. Unglaublich welche Wandlung dann in ihm vorgeht. Er ist dann wie abgestellt. Bis er seine Löffel oder Gabel weg geputzt hat, da wird dann die Frage, wann er seinen Nachtisch endlich essen darf, empört ausgerufen.
In diesem Sinne
Mittwoch, 30. September 2015
Am besten nichts vornehmen
Heute Vormittag hatte ich viel vor. Ich wollte Wäsche waschen und draussen aufhängen, im Moment ist es ja noch schön genug dafür, auch wenn das Zeitfenster der trocknungs Möglichkeit immer kleiner wird. Die Wäsche riecht einfach viel besser wenn der Wind sie ordentlich durch bläst.
Ich wollte das Zimmer des Landjungen mal gründlich aufräumen, sauber machen und vielleicht auch das einen oder andere Spielzeug aussortieren. Die Kleiderschränke der Kinder wollte ich sortieren, zu kleines und zu sommerliches raus.
Im Erdgeschoß war einmal durch saugen geplant, die Hunde machen einfach auch viel Dreck, vor allem im Moment aufgrund des Fellwechsels.
Ja, das wollte ich schaffen! Zwischen 8.30 und 12.30 Uhr, natürlich ist meine Kaffee-Pause die ich mir an arbeitsfreien Tagen gönne inbegriffen.
Meistens kommt es aber anders als man denkt, dass weiß ich schon lange, und nun habe ich den Vormittag mit dem Landmädchen beim Kinderarzt verbracht. Das mag ich zu Schnupfen- und Hustenzeiten besonders gern.
Sie hustet und prustet ja schon seit ein paar Tagen und gestern Abend kamen dann auch noch Kopf- und Ohrenschmerzen hinzu. Und wie ich vermutet hatte ist es eine Nebenhöhlenentzündung. Das habe ich mindestens 2 mal im Jahr, auch wenn ich sonst nichts bekomme, dass auf jeden Fall. Bei mir hilft dann immer Sinupred. Der Arzt wollte gleich Antibiotika aufschreiben aber ich konnte ihn überzeugen es auch erstmal pflanzlich zu versuchen. Nun haben wir eine ganze Apotheke hier stehen: Sinupred, Schmerzsaft Nurofen, Nasentropfen und Hustenstiller für die Nacht. Sie soll den Rest der Woche zu Hause bleiben und sich ausruhen. Da hat sie dann Glück und Pech zugleich, denn am Freitag schreibt sie eine Deutscharbeit und ist am Nachmittag zu Geburtstag eingeladen. Bisher ist sie ganz vernünftig und liegt im Bett. Beschweden über die geplatzte Geburtstagsfeier kamen auch noch nicht, aber ich rechne da noch mit Widerstand, spätestens am Freitag.
Nun habe ich gerade einen schnellen Auflauf im Ofen stehen, mit Tortellini, Tomaten und Mozarella, den wir gleich verspeisen. Mal gucken ob er dem Landjungen auch schmeckt, er ißt im Moment nichts mit Stückchen oder irgendwas drin. Er möchte nur noch grüne Sachen essen, meinte er gestern.
In diesem Sinne
Ich wollte das Zimmer des Landjungen mal gründlich aufräumen, sauber machen und vielleicht auch das einen oder andere Spielzeug aussortieren. Die Kleiderschränke der Kinder wollte ich sortieren, zu kleines und zu sommerliches raus.
Im Erdgeschoß war einmal durch saugen geplant, die Hunde machen einfach auch viel Dreck, vor allem im Moment aufgrund des Fellwechsels.
Ja, das wollte ich schaffen! Zwischen 8.30 und 12.30 Uhr, natürlich ist meine Kaffee-Pause die ich mir an arbeitsfreien Tagen gönne inbegriffen.
Meistens kommt es aber anders als man denkt, dass weiß ich schon lange, und nun habe ich den Vormittag mit dem Landmädchen beim Kinderarzt verbracht. Das mag ich zu Schnupfen- und Hustenzeiten besonders gern.
Sie hustet und prustet ja schon seit ein paar Tagen und gestern Abend kamen dann auch noch Kopf- und Ohrenschmerzen hinzu. Und wie ich vermutet hatte ist es eine Nebenhöhlenentzündung. Das habe ich mindestens 2 mal im Jahr, auch wenn ich sonst nichts bekomme, dass auf jeden Fall. Bei mir hilft dann immer Sinupred. Der Arzt wollte gleich Antibiotika aufschreiben aber ich konnte ihn überzeugen es auch erstmal pflanzlich zu versuchen. Nun haben wir eine ganze Apotheke hier stehen: Sinupred, Schmerzsaft Nurofen, Nasentropfen und Hustenstiller für die Nacht. Sie soll den Rest der Woche zu Hause bleiben und sich ausruhen. Da hat sie dann Glück und Pech zugleich, denn am Freitag schreibt sie eine Deutscharbeit und ist am Nachmittag zu Geburtstag eingeladen. Bisher ist sie ganz vernünftig und liegt im Bett. Beschweden über die geplatzte Geburtstagsfeier kamen auch noch nicht, aber ich rechne da noch mit Widerstand, spätestens am Freitag.
Nun habe ich gerade einen schnellen Auflauf im Ofen stehen, mit Tortellini, Tomaten und Mozarella, den wir gleich verspeisen. Mal gucken ob er dem Landjungen auch schmeckt, er ißt im Moment nichts mit Stückchen oder irgendwas drin. Er möchte nur noch grüne Sachen essen, meinte er gestern.
In diesem Sinne
Donnerstag, 24. September 2015
Ein bisschen Schweden 3 - Flamma Fallet -
Leider hat mein Spiegel in meiner Kamera einen kleinen Fehler bzw Dreck innen. Das muss ich unbedingt machen lassen. Ich komme selber nicht heran und retuschieren ist nicht so mein Ding. Ein bisschen bearbeiten geht zwar aber ich bin der Meinung Fotos müssen gut sein wenn man sie macht und nicht erst durch stundenlange bearbeitung an teuren Programmen.
Wenn ich mir diese Bilder anschaue höre ich es rauschen. Ich wäre jetzt wirklich lieber an diesem Wasserfall als an meinem Schreibtisch. Egal wie das Wetter da jetzt gerade ist.
Bis bald hoffentlich
Dienstag, 22. September 2015
Die Hühnerbande
Das Landmädchen hat sich während der Aufzucht mit um die süßen Federbällchen gekümmert und natürlich hatte sie schnell IHR Kücken ausgesucht. Irgendwie blieb uns da gar nichts anderes übrig als noch welche dazu zu nehmen. Also suchten wir uns noch 4 weitere Kücken aus in der Hoffnung tatsächlich nur den einen Hahn dabei zu haben. So die Hoffnung. Aus 5 Hennen wurden immerhin 2 Hennen und 3 Hähne. Zum Glück konnten wir alle gut unterbringen.
Zunächst dachten wir auch das es geklappt hatte und nannten unseren wunderschönen Hahn Karl-Gustav und eine Henne Sylvia. Leider stellte sich schnell heraus das wir diesen Hahn nicht behalten konnten weil er sehr agressiv wurde und die Kinder angriff wenn sie im Hühnerauslauf waren. So haben wir den hübschen dann in die Eiffel vermittelt. Dort hat er sehr viele Damen und ein großes Gelände das er beschützen darf. Etwa zur gleichen Zeit stellte sich heraus das Sylvia ein Sylvio ist und weil wir den Namen doof fanden nannten wir ihn einfach Caruso. Bei den ersten 5 Hühnern blieb es auch nicht. Es gibt so eine große Artenvielfallt das man gar nicht genug haben kann. Ich fürchte es werden immer mehr. Bis nichts mehr geht.
Das ahnt man ja alles gar nicht bis man anfängt sich damit zu beschäftigen. 
Diese hübsche Henne war der Liebling des Landjungen und hieß Prillan. Leider war sie krank und hat es nicht überlebt. Diese streng drein blickende Dame heisst Alma und legt wunderschöne dunkelbraune Eier.
Wilma war auch eins der ersten Hühnchen. Sie verstarb an einer Lungenentzündung.
Das ist Caruso ehemals Sylvia. Er ist wirklich ein ganz lieber Geselle. Wenn ihm etwas nicht passt und er sein Revier bzw seine Damen verteigt, legt er zur Warnung kleine Steinchen zwischen sich und der Bedrohung. Ich finde das witzig und lege meistens welche dazu.
Diese beiden Damen können wir nicht auseinander halten. Das sind Hanni und Nanni. Nur das Landmädchen weiß wer wer ist.
Es ist herrlich den Hühnern zuzusehen wie sie scharren und wuseln und auch mal schnell zum Hähnchen rennen wenn er durch spezielle Laute mitteilt das er was gefunden hat. Caruso gibt auch immer alles Eßbare seinen Damen, nur ganz selten behält er was für sich. Wenn man ihm einen Krümel gibt dann lässt er ihn fallen damit eine Henne ihn fressen kann. Ich weiss nicht wirklich wovon er so lebt.
In diesem Sinne
Mittwoch, 9. September 2015
Hätte ich jetzt nicht gebraucht !!!
Es ist wieder soweit .... Die erste Schnupfnase hat uns gefunden. Ich hätte da gut und gerne drauf verzichten oder zumindest noch ein bisschen auf die erste Erkältung warten können.
Der Landjunge wachte heute Nacht irgendwann mit Halsschmerzen auf und kam leident zu mir ins Bett. Er fasselte noch irgendetwas von Tabletten gegen Aua und schlief dann aber (zum Glück) schnell wieder ein. Als ich dann, nachdem das Landmädchen frisch und fertig zum Schulbus aufgebrochen war, ich die Hühner raus gelassen und den Hund in die Kälte gezehrt hatte, den kleinen Mann wecken wollte , meinte der :ich will nicht in den Kindergarten. Ich brauche noch ein bisschen Ruhe. HAHA, Scherzkeks, wenn ich das mal sage dann hält sich der kleine Mann am wenigsten dran.
Mit meinen ruhigsten Worten und sanftesten Fingern versuchte ich als den Langschläfer zu wecken aber erst als ich den Kindergarten nicht mehr erwähnte sondern nur von seinem leckeren Joghurt sprach konnte ich ihn davon überzeugen sich von mir in die Küche tragen zu lassen.
Dort saß er dann zitternd und jammernd: mir ist so kalt, ich kann gar nichts essen, mach die Heizung an, mir ist so kalt. Ich habe ihn dann mit einer Decke umwickelt und mich zu ihm gesetzt. Normalerweise mache ich sein Brot für den Kindergarten während er seinen Joghurt ißt. Ich durfte aber ja noch nicht mal in die Nähe des Brotes gehen, denn da schrie er sofort :ich geh nicht in den Kindergarten. Hm, ok. Ich war wirklich hin und her gerissen, nur weil er keine Lust hat kann ich ihn ja nicht zu Hause lassen, wenn es danach ginge hätte seine Schwester jeden Tag keine Lust. Aber eiegntlich bedeutet bei ihm keine Lust immer irgendeine blöde Kankheit, auch wenn man sie noch nicht sehen kann.So verbrachten wir dann leise seufzend auf seiner und Stirn runzelnd, nach Krankheitssymptomen suchend, auf meiner Seite des Tisches. Nach Beendigung des sehr laaangsamen Joghurtessens trug ich ihn nach oben. Ich wollte wenigstens einmal Fieber messen, nicht das da doch noch was ist. Aber es war alles im grünen Bereich und ich fing an laut nachzudenken. Was wohl Ben dann heute macht? (sein allerliebster Erzieher) Mit wem der dann heute spielt? Der kleine Landmann schaute auf, hörte auf zu jammern und meinte: nagut, dann muss ich wohl in den Kindergarten. Ach was war ich froh, er war wie ausgewechselt, auf einmal konnte es ihm gar nicht schnell genug gehen und er war angezogen, stand auf der Treppe : Mama, komm jetzt! Ja, geht ja los.
Im Kindergarten war gerade nochmal ein schnelles Küßchen drinnen und weg war er. War wohl falscher Alarm, dachte ich.
Dann nach oder eigentlich schon beim Mittagessen sah der Landjunge ganz blass aus und mochte auch nicht so richtig essen. Eine Kleinigkeit brachte ihn dann zum weinen, ich weiß nicht mal mehr was es noch genau war, vielleicht war der Löffen runter gefallen oder er hatte gekleckert, irgenwie sowas. Ich konnte ihn trösten aber er meinte er möche in sein Zimmer gehen und nichts mehr essen. Seine liebe Schwester ist dann mit ihm hoch gegangen und hat es ihm auf seinem Bett mit Buch und CD gemütlich gemacht. Es hat keine 10 Minuten gedauert da meinte sie , er wäre eingeschlafen. Da war mir dann absolut klar das er hinterher mit Fieber aufwachen würde. Und so war es dann auch.
Nun liegt der kleiner Mann frierend und schwitzend zugleich auf dem Sofa und möchte sich gar nicht von mit trennen.
Ich hätte wirklich noch ein wenig warten können, bis übernächstes Jahr oder vielleicht doch erst in 10 Jahren oder so.
Im bitte-lass-die-Mutter-nicht-auch-noch-krank-werden-Sinne
Der Landjunge wachte heute Nacht irgendwann mit Halsschmerzen auf und kam leident zu mir ins Bett. Er fasselte noch irgendetwas von Tabletten gegen Aua und schlief dann aber (zum Glück) schnell wieder ein. Als ich dann, nachdem das Landmädchen frisch und fertig zum Schulbus aufgebrochen war, ich die Hühner raus gelassen und den Hund in die Kälte gezehrt hatte, den kleinen Mann wecken wollte , meinte der :ich will nicht in den Kindergarten. Ich brauche noch ein bisschen Ruhe. HAHA, Scherzkeks, wenn ich das mal sage dann hält sich der kleine Mann am wenigsten dran.
Mit meinen ruhigsten Worten und sanftesten Fingern versuchte ich als den Langschläfer zu wecken aber erst als ich den Kindergarten nicht mehr erwähnte sondern nur von seinem leckeren Joghurt sprach konnte ich ihn davon überzeugen sich von mir in die Küche tragen zu lassen.
Dort saß er dann zitternd und jammernd: mir ist so kalt, ich kann gar nichts essen, mach die Heizung an, mir ist so kalt. Ich habe ihn dann mit einer Decke umwickelt und mich zu ihm gesetzt. Normalerweise mache ich sein Brot für den Kindergarten während er seinen Joghurt ißt. Ich durfte aber ja noch nicht mal in die Nähe des Brotes gehen, denn da schrie er sofort :ich geh nicht in den Kindergarten. Hm, ok. Ich war wirklich hin und her gerissen, nur weil er keine Lust hat kann ich ihn ja nicht zu Hause lassen, wenn es danach ginge hätte seine Schwester jeden Tag keine Lust. Aber eiegntlich bedeutet bei ihm keine Lust immer irgendeine blöde Kankheit, auch wenn man sie noch nicht sehen kann.So verbrachten wir dann leise seufzend auf seiner und Stirn runzelnd, nach Krankheitssymptomen suchend, auf meiner Seite des Tisches. Nach Beendigung des sehr laaangsamen Joghurtessens trug ich ihn nach oben. Ich wollte wenigstens einmal Fieber messen, nicht das da doch noch was ist. Aber es war alles im grünen Bereich und ich fing an laut nachzudenken. Was wohl Ben dann heute macht? (sein allerliebster Erzieher) Mit wem der dann heute spielt? Der kleine Landmann schaute auf, hörte auf zu jammern und meinte: nagut, dann muss ich wohl in den Kindergarten. Ach was war ich froh, er war wie ausgewechselt, auf einmal konnte es ihm gar nicht schnell genug gehen und er war angezogen, stand auf der Treppe : Mama, komm jetzt! Ja, geht ja los.
Im Kindergarten war gerade nochmal ein schnelles Küßchen drinnen und weg war er. War wohl falscher Alarm, dachte ich.
Dann nach oder eigentlich schon beim Mittagessen sah der Landjunge ganz blass aus und mochte auch nicht so richtig essen. Eine Kleinigkeit brachte ihn dann zum weinen, ich weiß nicht mal mehr was es noch genau war, vielleicht war der Löffen runter gefallen oder er hatte gekleckert, irgenwie sowas. Ich konnte ihn trösten aber er meinte er möche in sein Zimmer gehen und nichts mehr essen. Seine liebe Schwester ist dann mit ihm hoch gegangen und hat es ihm auf seinem Bett mit Buch und CD gemütlich gemacht. Es hat keine 10 Minuten gedauert da meinte sie , er wäre eingeschlafen. Da war mir dann absolut klar das er hinterher mit Fieber aufwachen würde. Und so war es dann auch.
Nun liegt der kleiner Mann frierend und schwitzend zugleich auf dem Sofa und möchte sich gar nicht von mit trennen.
Ich hätte wirklich noch ein wenig warten können, bis übernächstes Jahr oder vielleicht doch erst in 10 Jahren oder so.
Im bitte-lass-die-Mutter-nicht-auch-noch-krank-werden-Sinne
Montag, 7. September 2015
Traum leben
Im Moment mache ich mir sehr viele Gedanken. Ich frage mich ob ich ein Mensch bin der seinen Traum lebt, ob ich zufrieden bin mit dem wie es ist, wie mein Leben ist. Ob ich etwas ändern möchte, und ich meine damit nicht die täglichen Kleinigkeiten die man kurzfristig ändern könnte. Ich meine die großen Dinge, angefangen mit meinem Job bist hin zu der Frage ob ich da wo ich lebe für immer leben möchte. Ich frage mich was ich in meinem tiefsten inneren möchte. Wo möchte ich sein? Was möchte ich sein?
Es gab mal eine Zeit da haben der Landvater und ich uns auf eine Auswanderung nach Schweden vorbereitet. Haben Sprachkurse besucht, Bewerbungen geschrieben und Unterlagen vorbereitet. Sogar nach Wohnungen haben wir schon geguckt. Der Landvater hatte nur einen befristeten Arbeitsvertrag der nicht verlängert werden sollte und das Landmädchen war noch klein, den Landjungen gab es noch nicht. Dann hat der Landvater hier ein Jobangebot bekommen und wir haben die Sache verschoben. In diesem Job arbeitet er immer noch und ist sehr zufrieden dort. Deshalb haben wir uns hier festgesetzt, mit Haus und Hof und Bank natürlich. Ich habe das alles mitgemacht weil ich es ja auch wollte aber im Grunde habe ich meinen Herzenswunsch ignoriert.
Ich weiß, wenn man im Urlaubt ist möche man da am liebsten bleiben weil es so schön ist. Wer hat nicht schonmal darüber nachgedacht für immer in seinem Urlaubsland zu bleiben .... Aber mir ging es in keinem anderen Land so. Natürlich ist im Urlaub sowieso alles besser weil man viel Zeit hat und die Dinge tut die man gerne tut aber ich war nun schon so oft in Schweden um zu wissen wie es sein könnte dort wirklich zu leben, auch mit Alltag und allem drum und dran.
Ich bin sogar der Meinung das dort Leben besser ist als hier. Aus meiner Sicht zumindest, dort werden die Dinge geschätzt und gelebt die mir wichtig sind. Nicht nur die Naturverbundenheit die man zwangsläufig haben muss wenn man in den Wädern dort leben möchte. Es ist eine enorm großes Land und 80% der Schweden leben in Stockholm oder drum herum. Nur die restlichen 20% teilen sich diese unendliche Landschaft von Wäldern und Seen. Wenn man da nicht mit der Natur klar kommt hat man echt ein Problem. Den Schweden ist Menschlichkeit sehr wichtig, nicht nur weil es sich gut anhört sondern weil sie aufeinander angewiesen sind und weil es richtig ist Menschlich zu sein. Wir reden hier nur drüber und sind es dann meistens doch nicht. In Schweden ist Familie wichtig, auch da reden wir hier nur drüber und jeder der Kinder hat weiß wir kinderfreundlich dieses Land wirklich ist. Ich weiß nicht wieviele Jobs ich nicht bekommen habe weil ich Mutter bin oder wieviele Wohnungen abgesagt wurden weil die Kinder noch klein waren und die anderen Mitbewohner stören könnten. In Schweden ist Gleichstellung wichtig und es gibt sogar mehr Frauen in Führungspositionen als Männer. Ich müsste mich nicht mehr mit Übergangsjobs begnügen nur weil ich meine Kinder über alles stelle und auch Zeit für sie haben möchte. Was Kinder und deren Bildung angeht ist Schweden sowieso vorbildlich. Das Schulsystem macht Sinn und grenzt niemanden aus nur weil er vielleicht in einigen Dingen nicht so gut ist wie ein anderer. Dort wird nicht sortiert nach der Grundschule, alle Kinder gehen bis zur 10.Klasse gemeinsam zu Schule. Danach können sie studieren oder eine Ausbildung machen, je nach Vorliebe und Können.
Ich könnte diese Liste endlos weiterführen, ich bin mir sicher das unser Land eine kurze Proseite hätte. Und das wichtigste für mich, bei all diesen Gedanken, ist was mein Herz mir sagt - jedes mal wenn wir dort sind und jedes mal wenn wir wieder fahren.... wenn ich daran denke .... Eigendlich dürfte ich gar nicht mehr dorthin, denn jedesmal geht es mir danach schlechter.
Aber wie lebt man seinen Traum? Wie macht man das?
Woher bekomme ich den Mut?
Montag, 27. Juli 2015
Ferien-Sommer-Regen oder Mir ist so langweilig
Im Laufe des Vormittages ärgere ich mich meistens über meine Faulheit oder wollen wir sie lieber Bequemlichkeit nennen?! Klingt irgendwie netter.
Das Problem ist eben, dass die beiden sich ständig streiten, den einen Moment denke ich ach wie schön die beiden spielen und dann hört man schon den einen brüllen und den anderen schreien.
Wenn das Wetter gut ist haben wir keine Langeweile, da sind wir draussen.
Das verrückte ist, dass es hier in der Umgebung jede Menge zu machen gibt bei gutem Wetter. Es gibt den Barfußpark den wir alle lieben (ausser der Landvater, der läuft sonst nie barfuß und ist da mega empfindlich) und den Tierpark z.B. Aber wenn es regnet und man wirklich etwas bräuchte, dann ist nichts vorhanden bei dem das Wetter egal ist. Gut, man könnte in das Tropen Aquarium fahren aber das ist leider auch sehr teuer. Also was machen ???!!! Ich hatte überlegt zum Schiffshebewerk zu fahren, auch das liegt relativ in der Nähe, aber nun habe ich gerade gelesen das dort Montags kein Schiff fährt mit dem man einmal diese Hebung life miterleben kann. Ausserdem wird der Landjunge sich riesig über dieses Ausflugsziel freuen aber das Landmädchen eher weniger fürchte ich. Vielleicht irre ich mich ja auch aber wir werden das innerhalb dieser Ferien einfach mal testen.
Für heute habe ich beschlossen dem kleinen einen Frisör zu suchen und der großen noch ein paar Schulsachen von der Liste zu besorgen. Ausserdem müssen wir ihren Eastpack Schulranzen zum reparieren einschicken lassen. Vielleicht finden wir irgendwo noch ein leckeres Eis oder Kirschen oder Erdbeeren.
In diesem Sinne
Dienstag, 21. Juli 2015
Ein Lebensabschnitt geht zu ende
Gestern war es nun soweit .... meine Landtochter wurde in der Grundschule offiziell verabschiedet. Die Eltern der drei vierten Klassen trafen sich in der Turnhalle und jeder wollte den besten Platz ganz vorne haben um jede Sekunde ihres Sprosses auf Band zu bekommen. Ich habe mich mit dem Landsohn in die zweite Reihe gesetzt und war damit total zufrieden. Er hatte mich leider auf dem Parkplatz entdeckt als ich überpünktlich eintraf und dachte ich würde kommen um ihn abzuholen. Der Turnhallen- und der Kindergartenparkplatz sind eins und der Kindergartenspielplatz bietet einen guten Blick darauf. Als ich ihm dann sagte das er noch gar nicht dran war, wurde er so traurig das ich ihn einfach mitgenommen habe. Bis auf das er natürlich sooo einen Hunger und sooooolchen Durst hatte, gefielen ihm die Darbietungen der Klassen auch sehr gut.
Die Landtochter fing mit ihrer Klasse an einen so langweiligen Blues zu spielen das ich als Mutter noch nicht einmal das Filmchen zu ende drehte. Super, dachte ich, das kann ja ein ganz langer Vormittag werden. Aber das zweite Stück, von einem Jungen allein gespielt, war schon viel besser. Der Papa des Jungen saß vor mir und weinte ganz ungeniert. Das hat mich wiederrum beinahe zu Tränen gerührt. Die anderen vierten führten ebenfalls ihre Stücke auf, mehr oder weniger langweilig. Ich weiß, es sind Kinder und keine Profis, aber ich finde als Lehrerin hat man doch die Macht etwas daraus zu machen. Ich weiß das da auf jeden Fall mehr möglich ist. Dazu kam noch die Aufregung der Kinder weil sie ja nun wussten das die Verabschiedung ansteht sobald sie fertig gesungen hatten. Jede Klasse hatte ein Abschiedslied für ihre Lehrerin einstudiert, meist mit bekannten Liedern und neuen Texten. Da waren wirklich sehr gute dabei, vor allem die Texte waren witzig und die Kinder hatten schon viel mehr Spass es vorzutragen weil sie sich damit identifizieren konnten. Als mein Landtöchterchen ihr Lied zu ende gesungen hatte und der Schulleiter seine Runde mit den Blumen für die Kinder machte, er schüttelte jedem Kind die Hand und sprach ein paar Worte, da war es mit ihr geschehen, die Tränen liefen. Später erzählte sie mir das sie schon vorher geheult hatte, mit ihrer Klassenlehrerin zusammen. Mir kamen auch ein bisschen die Tränen aber allzu emotional konnte man in der Saunahitze der Turnhalle auch nicht werden. Aber wenn ich so richtig darüber nachdenke habe ich schon einen Klos im Hals. Meine kleine wird groß. Leider oder vielleicht auch glücklicherweise kann ich diesen Vorgang nicht aufhalten auch wenn mir manchmal ganz intensiv nach meinem Landmädchenbaby ist. Diese Zeiten sind vorbei und neue kommen. So ist das Leben - einfach viel zu schnell. Als wir dann gestern nach Hause kamen lag ein Brief von der neuen Schule im Briefkasten in dem der Termin für die Einschulung und die Klassenliste stand. Da konnte mein Landkind auch wieder lachen denn das Mädchen mit dem sie unbedingt in eine Klasse kommen wollte stand mit drauf. Ihre Freundinnen gehen alle auf andere Schulen, dass war schon länger ein Grund für traurige Momente bei ihr. Heute hat sie ihren allerletzten Schultag in der Grundschule und ich weiss wie es ihr geht. Als Mutter würde ich sie heute gerne an der Hand begleiten aber das wäre wohl ein bisschen komisch und wollen würde sie das wohl auch nicht. Ich hoffe wir haben genug Taschentücher und Eis im Haus. In diesem Sinne
Die Landtochter fing mit ihrer Klasse an einen so langweiligen Blues zu spielen das ich als Mutter noch nicht einmal das Filmchen zu ende drehte. Super, dachte ich, das kann ja ein ganz langer Vormittag werden. Aber das zweite Stück, von einem Jungen allein gespielt, war schon viel besser. Der Papa des Jungen saß vor mir und weinte ganz ungeniert. Das hat mich wiederrum beinahe zu Tränen gerührt. Die anderen vierten führten ebenfalls ihre Stücke auf, mehr oder weniger langweilig. Ich weiß, es sind Kinder und keine Profis, aber ich finde als Lehrerin hat man doch die Macht etwas daraus zu machen. Ich weiß das da auf jeden Fall mehr möglich ist. Dazu kam noch die Aufregung der Kinder weil sie ja nun wussten das die Verabschiedung ansteht sobald sie fertig gesungen hatten. Jede Klasse hatte ein Abschiedslied für ihre Lehrerin einstudiert, meist mit bekannten Liedern und neuen Texten. Da waren wirklich sehr gute dabei, vor allem die Texte waren witzig und die Kinder hatten schon viel mehr Spass es vorzutragen weil sie sich damit identifizieren konnten. Als mein Landtöchterchen ihr Lied zu ende gesungen hatte und der Schulleiter seine Runde mit den Blumen für die Kinder machte, er schüttelte jedem Kind die Hand und sprach ein paar Worte, da war es mit ihr geschehen, die Tränen liefen. Später erzählte sie mir das sie schon vorher geheult hatte, mit ihrer Klassenlehrerin zusammen. Mir kamen auch ein bisschen die Tränen aber allzu emotional konnte man in der Saunahitze der Turnhalle auch nicht werden. Aber wenn ich so richtig darüber nachdenke habe ich schon einen Klos im Hals. Meine kleine wird groß. Leider oder vielleicht auch glücklicherweise kann ich diesen Vorgang nicht aufhalten auch wenn mir manchmal ganz intensiv nach meinem Landmädchenbaby ist. Diese Zeiten sind vorbei und neue kommen. So ist das Leben - einfach viel zu schnell. Als wir dann gestern nach Hause kamen lag ein Brief von der neuen Schule im Briefkasten in dem der Termin für die Einschulung und die Klassenliste stand. Da konnte mein Landkind auch wieder lachen denn das Mädchen mit dem sie unbedingt in eine Klasse kommen wollte stand mit drauf. Ihre Freundinnen gehen alle auf andere Schulen, dass war schon länger ein Grund für traurige Momente bei ihr. Heute hat sie ihren allerletzten Schultag in der Grundschule und ich weiss wie es ihr geht. Als Mutter würde ich sie heute gerne an der Hand begleiten aber das wäre wohl ein bisschen komisch und wollen würde sie das wohl auch nicht. Ich hoffe wir haben genug Taschentücher und Eis im Haus. In diesem Sinne
Montag, 20. Juli 2015
Gruppenspiel
Ein Spiel für wache Augen und Teamgeist
Für dieses Spiel benötigt man verschiedene
Gegenstände zum verstecken, evtl. welche die nicht so sehr gebraucht oder geliebt werden.
Die
Teilnehmer werden in zwei Gruppen aufgeteilt. Die eine Gruppe darf
Gegenstände verstecken, die andere Gruppe muss die Gegenstände suchen. Immer im Wechsel.
Die
erste Gruppe nimmt die Gegenstände und versteckt diese auf einem
abgegrenzten Gelände. Entweder die Gegenstände sind so groß, dass man
sie eigentlich finden muss, oder die Gruppe muss sich für jedes
Versteck einen Hinweis ausdenken.
Es
wird auf jeden Fall aufgeschrieben, wo die Sachen versteckt wurden,
damit man sie später immer wieder finden kann.
Sobald
die erste Gruppe fertig ist, darf die zweite Gruppe los. Diese Gruppe
bekommt ein Zeitlimit, in der sie die Gegenstände finden muss.
Für
jeden gefundenen Gegenstand bekommen die Sucher Punkte, für jeden Gegenstand der nicht gefunden wurde, bekommen
die Verstecker. Gewonnen hat die Gruppe,
die mehr Punkte hat.
Donnerstag, 18. Juni 2015
Kinder haben ist nicht schwer ....
Zuerst kommt das machen - das ist meistens kein Problem. Manchmal braucht man ein paar Versuche aber irgendwann klappt es doch.
Dann kommt das bekommen - da wird man schon ein wenig auf das Leben mit Kind vorbereitet, eigentlich hat man in ein paar Stunden sogar einen recht guten Vorgeschmack auf all die Schmerzen die mit dem Leben als Mutter einhergehen. Das weiss man aber da noch nicht. Man denkt doch tatsächlich danach wäre das schlimmste vorbei. HA! Pustekuchen.
Selbst all die schlaflosen Nächte und stinkenden Windeln sind nur ein schwacher Eindruck über das weitere Leben mit Kind. Zu diesem Zeitpunkt finden wir aber alles zauberhaft und ja, auch anstrengend aber wir müssen ja auch erst langsam in die Rolle hinein wachsen, uns daran gewöhnen. In der Hoffnung das irgendwann mal eine freie Minute für uns selbst dabei heraus springt. Das tut sie, keine Sorge, und mit ganz viel Glück merken wir es auch nicht erst hinterher ....
Das Kind wächst und entwickelt sich und kommt unaufhaltsam in das Kindergartenalter.
Der Tag des Abschiedes rückt immer näher und wir bekommen von anderen Müttern gut gemeinte Ratschläge, sowas wie - einfach umdrehen und gehen, der beruhigt sich wieder- oder -drück ihn der Erzieherin in den Arm, das wird schon gehen- oder auch -bei uns war das überhaupt kein problem- sehr hilfreich!
Und der Tag kommt, der kleine Spross voller Freude und Stolz mit seiner neuen Kindergartentasche maschiert er vorne an und kann es kaum erwarten, wir mit einem dicken Kloß im Magen und riesen Stein am Herzen hinterher. Wir lächeln! Wir freuen uns auch, ganz ehrlich, der Kleine freut sich also freuen wir uns mit und natürlich haben wir auch im Hinterkopf welche neuen Möglichkeiten sich uns eröffnen durch den freien Vormittag. Endlich in Ruhe aufräumen und Wäsche waschen ... oder vielleicht auch wieder arbeiten gehen, alleine einen Kaffee trinken... Aber mit jedem Schritt Richtung Kindergarten werden wir langsamer und möchten unser Baby wieder an uns drücken. Nichts ist so gespalten wie das Herz einer Mutter. Dann sind wir angekommen und befürchten ein großes Drama wenn wir gehen wollen, haben uns ja auch Zeit genomme für die Eingewöhnung. Aber der Kleine geht hinein als wäre es die normalste Sache der Welt, er dreht sich nicht einmal um. Schön das wir spätestens dann mit den Tränen kämpfen weil unser Spross so unbekümmert in die Welt hinaus geht. Er erbarmt sich unser und kommt mit ernster Miene auf uns zu und sagt- Mama, du musst nicht hierbleiben.- drückt uns einen Kuss auf die Wange und verschwindet in der Kindermenge. Die Erzieherin guckt uns erstaunt an und meint -das klappt ja super und verschwindet ebenfalls in der Masse. Um uns herum lauter weinende Kinder in den Armen ihrer Mütter die mit Engelszungen auf ihre Kinder einreden und blumig den Kindergarten anpreisen. Nun wird uns mal wieder klar was für ein tolles Kind wir erzogen haben und schlucken unsere Tränen hinunter.
Kaffee und Ruhe wir kommen ........ In diesem Sinne
Dann kommt das bekommen - da wird man schon ein wenig auf das Leben mit Kind vorbereitet, eigentlich hat man in ein paar Stunden sogar einen recht guten Vorgeschmack auf all die Schmerzen die mit dem Leben als Mutter einhergehen. Das weiss man aber da noch nicht. Man denkt doch tatsächlich danach wäre das schlimmste vorbei. HA! Pustekuchen.
Selbst all die schlaflosen Nächte und stinkenden Windeln sind nur ein schwacher Eindruck über das weitere Leben mit Kind. Zu diesem Zeitpunkt finden wir aber alles zauberhaft und ja, auch anstrengend aber wir müssen ja auch erst langsam in die Rolle hinein wachsen, uns daran gewöhnen. In der Hoffnung das irgendwann mal eine freie Minute für uns selbst dabei heraus springt. Das tut sie, keine Sorge, und mit ganz viel Glück merken wir es auch nicht erst hinterher ....
Das Kind wächst und entwickelt sich und kommt unaufhaltsam in das Kindergartenalter.
Der Tag des Abschiedes rückt immer näher und wir bekommen von anderen Müttern gut gemeinte Ratschläge, sowas wie - einfach umdrehen und gehen, der beruhigt sich wieder- oder -drück ihn der Erzieherin in den Arm, das wird schon gehen- oder auch -bei uns war das überhaupt kein problem- sehr hilfreich!
Und der Tag kommt, der kleine Spross voller Freude und Stolz mit seiner neuen Kindergartentasche maschiert er vorne an und kann es kaum erwarten, wir mit einem dicken Kloß im Magen und riesen Stein am Herzen hinterher. Wir lächeln! Wir freuen uns auch, ganz ehrlich, der Kleine freut sich also freuen wir uns mit und natürlich haben wir auch im Hinterkopf welche neuen Möglichkeiten sich uns eröffnen durch den freien Vormittag. Endlich in Ruhe aufräumen und Wäsche waschen ... oder vielleicht auch wieder arbeiten gehen, alleine einen Kaffee trinken... Aber mit jedem Schritt Richtung Kindergarten werden wir langsamer und möchten unser Baby wieder an uns drücken. Nichts ist so gespalten wie das Herz einer Mutter. Dann sind wir angekommen und befürchten ein großes Drama wenn wir gehen wollen, haben uns ja auch Zeit genomme für die Eingewöhnung. Aber der Kleine geht hinein als wäre es die normalste Sache der Welt, er dreht sich nicht einmal um. Schön das wir spätestens dann mit den Tränen kämpfen weil unser Spross so unbekümmert in die Welt hinaus geht. Er erbarmt sich unser und kommt mit ernster Miene auf uns zu und sagt- Mama, du musst nicht hierbleiben.- drückt uns einen Kuss auf die Wange und verschwindet in der Kindermenge. Die Erzieherin guckt uns erstaunt an und meint -das klappt ja super und verschwindet ebenfalls in der Masse. Um uns herum lauter weinende Kinder in den Armen ihrer Mütter die mit Engelszungen auf ihre Kinder einreden und blumig den Kindergarten anpreisen. Nun wird uns mal wieder klar was für ein tolles Kind wir erzogen haben und schlucken unsere Tränen hinunter.
Kaffee und Ruhe wir kommen ........ In diesem Sinne
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